Sie suchen Sinn, Orientierung und neue Sichtweisen? Wir bieten Ihnen die passenden Anregungen – ganz nach dem Motto unseres Verlagshauses »Lebe gut und lebe das Gute«.
Unsere Moderatorin Angela Neis lädt außergewöhnliche Menschen zum Gespräch ein. Sie spricht mit ihren Gästen über ganz persönliche Geschichten und Erlebnisse aus den Themenbereichen Religion und Spiritualität, Gesellschaft, Psychologie und Lebenshilfe. Mal ernst, mal humorvoll, aber immer mit klarer Haltung, regt „Lebe gut“ in jedem Fall zum Nachdenken an und ist Hörgenuss und Inspiration zugleich. Jeden letzten Sonntag im Monat gibt es eine neue Folge unseres »Lebe gut«-Podcasts.
Zwischen Horizont und Hoffnung entscheidet sich täglich Leben oder Tod. Während das Thema aus den Schlagzeilen verschwunden ist, spielt sich im zentralen Mittelmeer eine der größten humanitären Krisen unserer Zeit ab – leise, unsichtbar, tödlich. Allein der Januar dieses Jahres war der verheerendste seit Beginn der Aufzeichnungen: Hunderte Menschen verloren ihr Leben, viele erfroren, andere wurden nie gefunden. Die offiziellen Zahlen sind nur ein Bruchteil der Realität.
In dieser Stille arbeiten Menschen wie Olaf Oehmichen. Architekt, Familienvater, Segler – und seit 2016 ziviler Seenotretter. Er hat geholfen rund 2000 Menschen aus akuter Lebensgefahr zu bergen. Doch was er erlebt, lässt sich kaum in Zahlen fassen. Es sind Bilder, Geräusche und Gerüche, die bleiben: überfüllte Boote, verbrannte Haut durch ein toxisches Gemisch aus Benzin, Salzwasser und Verzweiflung. Und Geschichten, die sich unauslöschlich einprägen – wie die eines achtjährigen Jungen, der im Meer verschwand und Monate später anonym an einer fremden Küste begraben wurde.
„Wenn man helfen kann, dann muss man helfen“, sagt Oehmichen. Ein Satz, der einfach klingt, aber schwer wiegt. Denn die zivile Seenotrettung füllt eine Lücke, die politisch gewollt scheint. Staatliche Hilfe? Fehlanzeige. Stattdessen werden Menschen abgefangen und zurückgedrängt – oft in unsichere Verhältnisse.
Dieser Podcast gibt Einblick in eine Realität, die wir allzu leicht verdrängen. Er erzählt von Mut und Ohnmacht, von Wut und Verantwortung. Und er stellt eine unbequeme Frage: Was können wir tun?
Die Antwort beginnt im Kleinen. Im Hinschauen. Im Handeln. Denn Menschlichkeit endet nicht an Europas Grenzen.
SARAH gemeinnützige UG
Bahnhofstraße 14
88605 Meßkirch
https://sarah-seenotrettung.org/
mail@sarah-seenotrettung.org
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